SCHAUBÜHNE LINDENFELS IN PLAGWITZ: DIE 5. KUNSTAKTIEN EDITION IST DA!

DIE AKTIEN DER SCHAUBÜHNE LINDENFELS GAG sind künstlerische Unikate: In einer limitierten Auflage von jeweils 1.000 Stück werden Ihre Anteilsscheine von verschiedenen Künstlern gestaltet und signiert. So erwerben Sie mit einer Aktie nicht nur ein Stück Schaubühne, sondern auch eine exklusive Sammlung von Arbeiten Leipziger Künstlern.

Die Kunstdrucke sind im Format 30,2 x 47,5 cm zum Preis von je 24 Euro erhältlich.

Die ersten drei Editionen haben Thomas Moecker, Verena Landau und Christoph Ruckhäberle entworfen.

Seit dem 7. Juli 2007 ist eine Sonderedition unserer Kunstaktien erhältlich, die ebenfalls von dem international bekannten Verteter der „Neuen Leipziger Schule“, Christoph Ruckhäberle, gestaltet wurde.

Bei den vier Motiven unserer neuen, fünften Kunstaktienedition handelt es sich um Aufnahmen des Fotografen Frank-Heinrich Müller. Sie sind Teil einer Serie von Bildern, die während seines DAAD-Arbeitsaufenthalts 1996 in New York entstanden – in verschiedenen Stadtteilen, u.a. zwischen den Büro- und Hotelschluchten von Midtown, im ehemaligen Fabrikviertel und heutigen Kunst- und Galeriequartier SoHo, im Vergnügungspark Conney Island und auf dem Weltausstellungsgelände der 1930er und 1960er Jahre in Flushing Meadows. Ein Gedanke dabei war, der Stadt in einer Höhe von 20-25 m auf den „Bauch“ zu schauen – Bilder ohne Horizont, frontal und genau.

Müller ging es – und das ist grundlegend für sein Schaffen – um das Festhalten eines Moments menschlicher Zivilisation, eine Art Bestandsaufnahme eines vergänglichen Zustands. Man kann den hochästhetischen Strukturbildern aus raffiniert und doch zufällig gestaffelten Hausfassaden erliegen, man kann sich aber auch in den baulichen Details wie Erkern, Loggien, Bleiverglasungen, Wassertürmen und Fensterblicken in Büros und Lofts verlieren.

Die fünfte Kunstaktienedition vereint vier Motive – jeweils in einer Auflage von 250 Stück.

http://www.schaubuehne.com/index.php?id=117

Schaubühne Lindenfels GAG
Karl-Heine-Str. 50
04229 Leipzig
Tel.: 0341 / 48 46 20

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Diplom JENS KLEIN in der Galerie der HGB, Rundgang 9.–12. 2.2012

 

 

 

Hundewege

Index eines   konspirativen Alltags

Am 10.05.1983. gegen 12.40 Uhr überfielen zwei maskierte Männer die Sparkasse in Eckartsberga. Sie erbeuteten mehr als 300.000 Mark. Trotz eines dichten Netzes an Überwachung und intensiver Ermittlungen über Jahre, konnten weder die Beute noch die Täter aufgespürt werden.
Die Recherche führten Jens Klein in das Archiv der BStU, das dort gefundene Material brachte ihn auf eine ganz neue Spur: sich in den Bildern der Überwacher auf die Suche nach dem Alltag der DDR zu begeben. Ein absurdes Unterfangen, einem Alltag nachzu- gehen, der in der heutigen Geschichtsschreibung wenig Beachtung findet. Zumal es nicht die Intention der Beobachter war, diesen Alltag festzuhalten. Mit Hilfe der Fotografie versuchte man im Sichtbaren das Unsichtbare, Verbotene zu finden. Die Bilder wurden dennoch ungewollt Dokument eines verschwundenen Staates.

Typografische Gestaltung der Einladungskarte:: Helmut Völter

http://www.jensklein.com/gal.htm

JVA Magdeburg (2005 – 2006)   http://www.jensklein.com/gal.htm

 

 

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