Im Herz der Stadt ein intellektuelles Treibhaus.
- Düsseldorf, Karneval Ahoj, Detail-B, 01.02.2013
- Düsseldorf, Karneval Ahoj, Detail-C, 01.02.2013
- Düsseldorf, Karneval Ahoj, Detail, 01.02.2013
- Düsseldorf, Karneval Ahoj, 01.02.2013
VERLÄNGERTE ÖFFNUNGSZEITEN: 25.01.–28.01. BIS 22:00 UHR!
Künstlerische Fotografie in der DDR 1949-1989 (05.Oct.2012-28.Jan.2013)
SOURCE BG: Die Berlinische Galerie widmet der künstlerischen Fotografie in der DDR die international erste umfassende Schau. Zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer werden in der Ausstellung „Geschlossene Gesellschaft“ Traditionslinien und fotografische Strömungen herausgearbeitet sowie Veränderungen in Bildsprache und Themen sichtbar gemacht.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich unter den repressiven Verhältnissen in der ehemaligen DDR eine freie künstlerische Fotografie entwickeln konnte. Hat diese Fotografie eine eigenständige künstlerische Sprache entwickelt und wenn ja, wie hat sich diese über die Jahrzehnte verändert? Und wie setzen sich die Arbeiten mit herrschenden Bild- und Denkmustern auseinander? Einbezogen werden auch Arbeiten aus dem Bereich der Auftragsfotografie sowie Werkgruppen aus den Bereichen Journalismus, Postkarten und Werbefotografie. Die Schau zeigt um die 250 Fotoarbeiten von 34 Künstlern, welche die gesellschaftliche Situation der DDR kritisch reflektieren.
Die Retrospektive wird damit Teil des gegenwärtigen Fotografiediskurses, der in den letzten Jahren mit zahlreichen Ausstellungen und Publikationen begonnen hat. Inzwischen wurden die Bilder und ihre Protagonisten, die kulturpolitischen Bedingungen, regionalen Besonderheiten, fototechnischen Gegebenheiten und individuellen fotografischen Strategien untersucht, so dass heute dem interessierten Fachpublikum eine Vielzahl der Fotografen und eine Reihe mittlerweile geradezu kanonisierter Bilder bekannt geworden sind. Die Bildauswahl der Überblicksausstellung in der Berlinischen Galerie zielt darauf, den spezifischen Charakter des jeweiligen fotografischen Werkes, seine künstlerische Motivation und Bildsprache nacherlebbar zu machen. Ein großer Teil der im dritten Kapitel vorgestellten jungen Fotografen brauchte diese Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten, um ihre komplexen Eindrücke und Gefühle besser darstellen zu können. Viele von ihnen hatten mit dem Selbstverständnis der älteren Generationen gebrochen, weil sie mit einem desillusionierten Blick auf die DDR-Gesellschaft sahen. Aus diesem Lebensgefühl heraus und indem sie sich selbst, ihre Körper und ihre Wahrnehmung in den Mittelpunkt der Arbeiten stellten, begannen sie ihre fotografischen Erkundungen.
Künstlerische Leitung: Ulrich Domröse, T. O. Immisch, Gabriele Muschter, Uwe Warnke
Ausstellungsarchitektur: David Saik, Berlin
KÜNSTLER UND KAPITEL
Prolog: Richard Peter sen., Karl Heinz Mai
Realität-Engagement-Kritik: Arno Fischer, Ursula Arnold, Evelyn Richter, Roger Melis, Sibylle Bergemann, Christian Borchert, Ulrich Wüst, Gundula Schulze Eldowy, Matthias Hoch, Erasmus Schröter, Jens Rötzsch
Montage-Experiment-Form: Edmund Kesting, Fritz Kühn, Ulrich Lindner, Lutz Dammbeck, Ernst Goldberg, Micha Brendel, Manfred Paul, Klaus Elle, Klaus Hähner-Springmühl
Medium-Subjekt-Reflexion: Helga Paris, Kurt Buchwald, Thomas Florschuetz, Peter Oehlmann, Michael Scheffer, Matthias Leupold, Maria Sewcz, Sven Marquardt, Tina Bara, Florian Merkel, Rudolf Schäfer, Jörg Knöfel
In den Vitrinen ausgestellte Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern:
Kurt Buchwald, Martin Claus, Christiane Eisler, Rainer Görß, Stephan Gustavus,
Klaus Hähner-Springmühl, Heinz Havemeister, Reiner Heim, Frank Herrmann,
Samia Hussein/Gerd Sonntag, Cornelia Jentzsch, Jörg Knöfel, Bertram Kober, Roger Melis, Florian Merkel, Peter Oehlmann, Karim Saab, Susanne Schleyer, Klaus Storde,
Uwe Warnke, Ralf Rainer Wasse, Bernd Weise, Arno Wolff
Stefan Wabner I Berlin
„Blogs sind nicht nur ideale Sprachrohre, um Ansichten und freies Wissen in die Welt zu tragen, sie bringen auch die Tastenjockeys, die dahinter sitzen, voran.“
Meine Favoriten
Das Bauhaus im Bild – Die Fotosammlung Thomas Walther
Photography at Bauhaus – The Thomas Walther Collection
Meisterwerke der Bauhaus-Fotografie präsentiert die Stiftung Bauhaus Dessau in ihrer neuen Ausstellung Das Bauhaus im Bild. Die Arbeiten von Gertrud Arndt, Herbert Bayer, Edmund Collein, T. Lux Feininger, Kurt Kranz, Hannes Meyer oder László Moholy-Nagy, die nun erstmals in Dessau zu sehen sind, stammen aus der international renommierten Sammlung Thomas Walther. Der Stiftung ist es gelungen, wichtige Werke zu erwerben, die die bestehende Sammlung ergänzen. Weitere Informationen
Kuratoren: Christin Krause und Daniel Niggemann
Bauhausgebäude,
täglich 10 – 18 Uhr (ab 2013: 10–17 Uhr)
Eintritt € 6,-/ € 4,- (inklusive Dauerausstellung)
Bauhaus Dessau Foundation purchased an international high-quality collection of original Bauhaus photographies which can now be seen in an exhibtion for the first time. The pictures were compiled by famous collector Thomas Walther from Vaduz, who already showed a collection at the New York Museum of Modern Art among others.
The Walther Collection at Bauhaus Dessau Foundation combines 59 Photographies, made by 31 teachers and students of Bauhaus between 1925 and 1931. They show scenes of daily life and lessons, as well as stage work at Bauhaus Dessau, Bauhaus Buildings in Dessau and Bauhaus products made by students. Photographers of the pictures were Herbert Bayer, Katt Both, Albert Braun, Paul Citroen, Edmund Collein, Erich Comeriner,
T. Lux Feininger, Werner David Feist, Grit Kallin-Fischer, Kurt Kranz, Heinz Loew, Hannes Meyer, László Moholy-Nagy, Lotte Stam-Beese and Werner Zimmermann. Support by the commissioner of the Federal Government for culture and media (BKM), Kulturstiftung der Länder, Kultusministerium of Sachsen-Anhalt, Ernst von Siemens Foundation for Art, Lotto-Toto Sachsen-Anhalt and a resolution by Deutscher Bundestag made the acquisition possible. More information
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Fotografie ist die Leidenschaft von Hannes Wanderer. Online werden handverlesene Fotobücher präsentiert. Die Wechelausstellungen und Buchpräsentationen geben Gelegenheit mit Künstlern und Verlegern ins Gespräch zu kommen.
OPEN: Mi, Fr und Sa 14-19 Uhr
25books I Hannes Wanderer I Brunnenstraße 152 I Tel. 030 – 43 735 808
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HANNES WANDERER
VERLAG PEPERONI BOOKS
OLDER POSTS —–> Innenraumansichten – Neueröffnung 23.07.2012
ONLINE ARCHIV www.east-for-the-record.de 2009-2011
OLDER POSTS —–> ON PHOTO-BLOG.
SOURCE PHOTONEWS.12.2012
Fotoarchiv der VNG: „EAST – Zu Protokoll“ im Internet
„Das Fotoarchiv der VNG, Verbundnetz Gas AG, ist als zeitgenössische
deutsche Fotokunstsammlung zugleich ein historisches Zeugnis des
gesellschaftlichen Wandels der ehemaligen DDR zwischen 1992 und
2000. Passend zu diesem Fokus wurde knapp 20 Jahre nach Mauerfall
das Ausstellungs- und Buchprojekt „EAST – Zu Protokoll“ realisiert,
basierend auf der Idee der Gleichzeitigkeit von persönlichen Ereignissen
zwischen August 1989 und Januar 1990. 75 Fotografinnen und
Fotografen wurden um ein persönliches Bild aus diesem historisch
bedeutsamen Zeitraum in Deutschland gebeten. Nachdem die Aus –
stellung in zahlreichen Städten zu sehen war (s.a. Photonews 5/2009),
bietet nun ein Website vielschichtigen Zugang zu dem Projekt. Dabei
können die persönlichen Schilderungen der Fotografen jeweils auch
als Audiodatei gehört werden.“
POWER FOR PEACE – MACHT FÜR DEN FRIEDEN
Berlin-Tempelhof USAF Open Day, 20. Mai 1961
NOW ON VIEW – ONLINE ARCHIV www.east-for-the-record.de 2009-2011
DIE NEUE FOTOGRAFISCHE SAMMLUNG DER VNG – VERBUNDNETZ GAS AG, LEIPZIG
Das Fotoarchiv der VNG zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Fotokunstsammlungen. Sie stellt ein historisches Zeugnis eines gesellschaftlichen Wandels dar, denn sie dokumentiert die radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen zwischen 1992 und 2000 in der ehemaligen DDR und danach. Dieser tief gehende Einblick in die jüngste Geschichte Deutschlands, mit dem Fokus auf Landschaft und Industrie, basiert auch wesentlich auf einem „Zeitvergleich“, der vor und nach 1989 in den Blick nimmt. Jedoch blieben wichtige historische Ereignisse im Herbst 1989 bisher außer Fokus. Diese, aus unterschiedlichen, biografischen Perspektiven gesehen, bilden nun den Schwerpunkt der neu erworbenen fotografischen Werke. Subjektiver Blick und dokumentarischer Aspekt sind für die Sammlungserweiterung gleichermaßen charakteristisch.