KREATIV-INDUSTRIE IN LEIPZIG UND MITTELDEUTSCHLAND

BRAND NEW:: EIN FILM ÜBER DEN BEGRIFF DER KREATIVITÄT —>  HEUTE MEIN DANK AN german-architects  eMAGAZIN

ABFAHRT BAD LAUCHSTÄDT, BAB38, KREATIVE VORBEREITUNG DER ENERGIEWENDE IN MITTELDEUTSCHLAND, STROM-TRASSENBAU BEI DÖRSTEWITZ, ÖKOLOGISCHE LEICHTBAUVARIANTE, 03.04.2012

ABFAHRT BAD LAUCHSTÄDT, BAB38, KREATIVE VORBEREITUNG DER ENERGIEWENDE IN MITTELDEUTSCHLAND, STROM-TRASSENBAU BEI DÖRSTEWITZ, ÖKOLOGISCHE LEICHTBAUVARIANTE, 03.04.2012

PROF. PETER KRUSE VON NEXT PRACTICE / BREMEN ÜBER KREATIVITÄT :   FILM bei Youtube

PETER KRUSE SAGT SINNGEMÄSS IM INTERVIEW: „DAS ZIEL SEINER ARBEIT IST ES INTELLIGENTE SYSTEME ZU BAUEN DEREN SUMMENINTELLIGENZ GRÖSZER IST ALS DIE SUMME DER INTELLIGENZ DER BETEILIGTEN MENSCHEN………. KULTUR IST EINE INDIREKTE VARIABLE. KULTUR KANN MAN NICHT ERZEUGEN. KULTUR IST KEINE PROJEKTARBEIT……..KREATIVITÄT KANN MAN NICHT MACHEN. MAN KANN REDEN ÜBER DAS ERZEUGEN VON INDIVIDUELLEN MÖGLICHKEITSRÄUMEN……SCHAFFEN SIE MÖGLICHKEITEN ZUM PROZESS-MUSTERWECHSEL……..IN DER NATUR ENTSTEHEN ORDNUNGSMUSTER IMMER AUS WIDERSPRÜCHEN, NICHT AUS HARMONIE…..ERREGUNG IST EINE AUFSTEIGENDE RETICULÄR-AKTIVIERENDE FORMATION……..KOMPLEXITÄT DURCH VERNETZUNG……DAS GEHIRN IST EINE GROSSE ERFINDUNG DER NATUR UND EIN KOMPLEXES DYNAMISCHES SYSTEM……..GEBEN SIE QUERDENKERN EINE CHANCE, LASSEN SIE STÖRER ZU!“

 

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LEIPZIG-PLAGWITZ URBAN KNITTING VON STRICKER.LE

TOTAL-EINHÄKELUNG IST FERTIG!  DIE KÖNIG-ALBERT-BRÜCKE  MIT KUSCHELIGER STRICKWARE

STRICKER. LE  –  DIESE FRAUEN STRICKEN FÜR UNSERE AUGEN

LEIPZIG, KARL-HEINE-STR., KÖNIG-ALBERT-BRÜCKE, STRICKER.LE, 24.03.2012

LEIPZIG, KARL-HEINE-STR., KÖNIG-ALBERT-BRÜCKE, STRICKER.LE, 24.03.2012

WAS IST:      URBAN KNITTING  /  GUERILLA KNITTING

Urban Knitting setzt auch in Leipzig-Plagwitz bunte Farbtupfer. Kuscheliger Strick macht harte Konturen weicher! Das Leipziger-Strickhandwerk hat seit 2011 den öffentlichen Raum entdeckt. STRICKER. LE setzte bereits im vergangenen Herbst an der König-Albert-Brücke ein markantes Zeichen. Mit der nun erfolgten TOTALEINSTRICKUNG am 24.03.2012 ist dieses Projekt fertiggestellt. Jeder kann das lernen und mitmachen.  Frischauf.

SOURCE: WIKIPEDIA  Guerilla Knitting, auch Urban Knitting oder gestricktes Graffiti, ist eine Form der Streetart, bei der Gegenstände im öffentlichen Raum durch Stricken verändert werden. Dies kann vom Anbringen von gestrickten Accessoires bis zum Einstricken ganzer Stadtmöbel reichen. Die Knittings können lediglich der Verschönerung dienen oder auch eine symbolische Bedeutung haben, wobei häufig feministische Aussagen anzutreffen sind.

Ursprung Die erste Vereinigung von Guerilla-Strickern nennt sich Knitta Please. Sie nahm ihren Anfang 2005 in Houston (Texas), als Strickerinnen begannen, Türklinken mit gestrickten Accessoires zu verschönern, anstatt Socken, Handschuhen oder Pullover zu stricken. Das gestrickte Graffiti ist heute überwiegend in Amerika, England und Spanien bekannt. Über das Internet ist die Szene gut durch einen Teil der Blogosphäre vernetzt. In Frankfurt am Main traten die ersten Guerilla-Strickarbeiten im Jahre 2010 in Erscheinung, in Bochum im Jahre 2011. Im Klausenerplatz-Kiez in Berlin-Charlottenburg fand man im Sommer 2010 die ersten Knittings. In München verteilen seit Anfang 2011 zwei Münchner Studentinnen Guerilla-Strickarbeiten in der Stadt und sehen dies als „sehr weibliche Form der Streetart“. Die Knittings werden auch zunehmend als eine Form der politischen Äußerung, bzw. des politischen Protestes eingesetzt, so tauchten in Stuttgart seit Sommer 2010 am Bauzaun des Hauptbahnhofs seit dem Abriss des Nordflügels (Projekt Stuttgart 21) Knittings von Projektgegnerinnen auf. Weiterlesen

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GESCHWISTER-SCHOLL-PARK IN MAGDEBURG

 

MAGDEBURG, GESCHWISTER-SCHOLL-PARK, LUISENDENKMAL, Ans.n.NORD 22.03.2012

MAGDEBURG, GESCHWISTER-SCHOLL-PARK, LUISENDENKMAL, Ans.n.NORD, 22.03.2012

SOURCE: WIKIPEDIA    Der Geschwister-Scholl-Park ist eine Parkanlage im Magdeburger Stadtteil Alte Neustadt. Am Rande der Innenstadt gelegen, bildet der Park zusammen mit anderen ehemaligen Anlagen der Festung Magdeburg den grünen Ring der Stadt.

SOURCE: WIKIPEDIA  Auf dem heutigen Parkgelände befand sich ursprünglich die Bastion Braunschweig, welche das nordwestliche Stadttor (das Krökentor) schützte. Zum 50. Jubiläum des Magdeburger Gartenbauvereins 1895 regte der damalige Magdeburger Gartendirektor Johann Gottlieb Schoch den Bau einer Gartenbauausstellung an. Eine Fläche von 9 Hektar wurde erworben und nach einjähriger Vorbereitungszeit wurde am 28. August 1895 die Ausstellung eröffnet. Neben der Leistungsschau regionaler und überregionaler Gärtner, stand auch die Ausnutzung des Bodenprofils der alten Festungsanlage im Mittelpunkt. Vor allem der hoch gelegene Aussichtspunkt und die gegenüberliegende Wasserkaskade sorgten für Aufmerksamkeit. Nach dem Ende der auch finanziell erfolgreichen Ausstellung kam man zu dem Entschluss, einen Teil der Anlage zu einem öffentlichen Park umzugestalten. Wiederum entwarf Johann Gottlieb Schoch die Pläne und so entstand bis 1897 der Park an der Nordfront. Am Rande der Anlage entstanden zahlreiche Villen, deren Abgrenzung zum Park transparent gehalten wurde, damit der Park sich so optisch erweiterte. Am 18. Juni 1901 ließ der Vaterländische Frauenverein ein Denkmal für Königin Luise von Preußen aufstellen. Der damalige Standort der weißen Mamorplastik war auf der Südseite des Parks. In Anlehnung an den Friedrich-Wilhelms-Garten (heute Klosterbergegarten) nannte man die Anlage forthin Königin-Luise-Garten. In den folgenden Jahrzehnten gab es mehrmals kleinere Umbauten, auch Erweiterungen, jedoch blieb der Charakter der Anlage bestehen. Am 13. April 1951 erhielt der Park den Namen Geschwister-Scholl-Park. Das Denkmal der Königin Luise wurde im Februar 1963 vom Sockel gestoßen. Das Schicksal der Statue liegt seitdem im Dunklen, einzig der Kopf der Statue überstand jene Attacke und befand sich jahrelang heimlich in Privatbesitz. Im Juni 2009 wurde eine Nachbildung des Luisendenkmals eingeweiht. Während der folgenden Jahre verfiel der Park langsam. Erst ab 1990 bis 1994 wurde die Anlage entsprechend Originalplänen wieder saniert. Der Park steht inzwischen unter Denkmalschutz. An allen Eingängen des Parkes befinden sich Tafeln zu Erinnerung an die Geschwister Scholl.

 

 

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PHOTO-BOX 1962 MAD MAX

FERROPOLIS – STADT AUS EISEN           www.ferropolis.de

FERROPOLIS, CHORFEST, PAUL GERHARD; 2532 PERSONEN, 17.09.2007

FERROPOLIS b. GRÄFENHAINICHEN, PAUL GERHARDT - CHORFEST, 2532 PERSONEN, 17.09.2007

MAD MAX  ( 651 Es 1120.2 ) EIMERKETTENBAGGER AUF SCHIENENFAHRWERK SCHWENKBAR

BAUJAHR 1962  I  GEWICHT 1250 TONNEN  HERSTELLER VEB FÖRDERANLAGEN KÖTHEN  I  HÖHE/BREITE  27,6 / 79,2 m  I BESATZUNG 3-5   I EINSATZORTE TB SCHLABENDORF-SÜD, TB GOLPA-NORD

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LEPH’12 PHOTOGRAPHIEDEPOT WERKSTATTBESUCH

PERMANENT EXHIBITION            PLAGWITZ 1984-1991.

MIT PHOTOGRAPHIEN VON THILO KÜHNE, PETER THIEME UND ULRICH WÜST 

FÜHRUNGEN AUF ANFRAGE / BEEP ME IF YOU LIKE

LOCATION::    LAUCHSTÄDTER STR. 51; D-04229 LEIPZIG

WAS IST EIN PHOTOGRAPHIEDEPOT

ZITAT ROLF SACHSSE, IM APRIL 1994: „Depot ist ein Ort, an dem etwas abgelegt wird. Das Deponierte ist damit vorläufig aus dem Verkehr gezogen, kann aber jederzeit
wieder eingesetzt werden. Vom Archiv unterscheidet sich das Depot durch die
kürzere Verweildauer des Gelagerten. Beides sind Zwischenlager; erst die Deponie
markiert Endgültiges. Ein PHOTOGRAPHIEDEPOT hat gegenüber dem Oberbegriff
Bildarchiv einen anderen Zeitbezug: die gesammelten Bilder sind als Maßstab der
täglich neu entstehenden Aufnahmen ständig präsent. Jedes Photo ist ein
Dokument; dokumentarisch wird es durch die Intention des Photographen wie
durch den Gebrauch der Vermittler und Betrachter. Die im PHOTOGRAPHIEDEPOT
versammelten Aufnahmen zeigen architektonische, landschaftliche und  
industrielle Zeugnisse des Umbruchs in Mitteleuropa; an ihnen kann Geschichte  
hergeleitet wie Zukunft begründet werden.“

Von Frank-Heinrich Müllers künstlerischem Ansatz, zu fotografieren, zu sammeln und zu ordnen, zeugt sein PHOTOGRAPHIEDEPOT. Einem Dokumentar-Archäologen gleich, geht er Spuren von Zivilisationen und  Kulturen nach. Seine Photographien sind architektonische, landschaftliche und industrielle Zeugnisse des Umbruchs. Bestandteil seiner Arbeit sind umfangreiche Bilddokumentationen – wie zuletzt über die Entstehung des BMW Werkes der Architektin Zaha Hadid in Leipzig (2002 – 2005).

Frank-Heinrich Müller fotografiert Architektur wie andere Portraits. Mit der gleichen Neugierde und Intensität, mit der Portraitfotografen in den Gesichtern der Menschen nach deren Persönlichkeit suchen, fotografiert er Gebäude: Fördertürme, Hochofenköpfe und Werkhallen der Industriearchitektur in Bitterfeld, im Saarland und im Ruhrgebiet, Wolkenkratzer in New York und Moskau.

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GARTENKUNST – OBJETS D’ART

SAISONSTART – DAS GROSSE GLÜCK IM KLEINEN FINDEN

DIE WIENER-AUSSTELLUNG „HANDS-ON URBANISM“ VOM RECHT AUF GRÜN / THE RIGHT TO GREEN 1850 – 2012 SCHÄRFT DEN BLICK AUF DAS ARCHIV DES PHOTOGRAPHEN. WEITERE BILD-BEISPIELE WERDEN HIER FOLGEN. FRISCHAUF!

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GALERIE QUEEN ANNE:: KATRIN KUNERT

BLATT AM ZWEIG
ZWEIG AM AST
AST AM BAUM

02.03. – 21.04.2012
GALERIE QUEEN ANNE                                                                                                   Spinnereistr. 7 / Halle 10 E, 04179 Leipzig

Di – Fr 13 – 18 Uhr  I  Sa 11 – 18 Uhr

Carolin Modes    
Esther Niebel    

info@queen-anne.de   INTERNET     Tel.: 0341 – 56 58 761

KATRIN KUNERT, STARE UNTERM KIRSCHBAUM, 70x110cm, MISCHTECHNIK AUF LEINWAND, 2010

KATRIN KUNERT, STARE UNTERM KIRSCHBAUM, 70x110cm, MISCHTECHNIK AUF LEINWAND, 2010

BLATT AM ZWEIG
ZWEIG AM AST
AST AM BAUM

SOURCE: PM QUEEN ANNE
Den winterlichen Schneelandschaften und der Kälte zum Trotz eröffnet die Galerie Queen Anne am 02. März eine Ausstellung mit blühenden Gärten und grünen Hügeln.
Die Ausstellung zeigt Malerei Katrin Kunerts, Professorin an der HGB seit 2006, aus der Schaffensphase zwischen 2004 und 2011. Außerdem wird der Grafikzyklus „flüchtig süchtig“ mit 11 Blättern (Auflage 7) der Öffentlichkeit vorgestellt.  Parallel zur Ausstellung erscheint der Katalog „Katrin Kunert: Luftdicht – Malerei 2004 –2011“.
Die Tatsache, dass in Wirklichkeit alles mit allem verbunden ist, dass  unsere Wahrnehmungen und Sichten 1000fach bedingt sind, in Relation zueinander stehen und schließlich nur durch unser subjektives Empfinden erfasst werden können, ist bei Katrin Kunert sowohl Bildinhalt  als auch Bildaufbau. In welchem Zusammenhang stehen Blatt und Baum, welche Beziehung hat der Zweig zum Ast und wie schließlich positioniert sich der ganze Baum zu seinen Einzelteilen. Aus formal-räumlichen Betrachtungen lassen sich inhaltlich-wesenhafte ableiten und weiterspinnen. Katrin Kunert lässt den Betrachter auf ihren Bildern ganz genau hinschauen. Sie zoomt an ihr Motiv heran, teilweise bis sich der Gegenstand in Farben und Flächen auflöst.

Vita – Katrin Kunert
1962: geboren in Leipzig
1982 – 1989: Studium an der Hochschule für Malerei und Grafik in Leipzig
1989: Diplom für freie Grafik
1991: Stipendium des Landes Schleswig-Holstein
1992: Stipendium der Bayer-AG, Leverkusen
1994: Meisterschüler, Philip Morris Stipendium für Malerei
1998- 2004: künstlerische Assistenz im Grundstudium der Malerei/Grafik an der
HGB Leipzig
seit 2006: Professur für Grundlagen der Malerei/Grafik an der HGB Leipzig
seit 2008: Dozentin der Leipziger Sommerakademie

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UPCOMING SHOW::  Weiße Asche  – PAOLO MAGGIS, OLIVER CZARNETTA          

Sa 28.04. – Sa 09.06.2012

VERNISSAGE & RUNDGANG DER SPINNEREI-GALERIEN

Sa 28.04. 11-21 Uhr                               So 29.04. 11-18 Uhr

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NÜRNBERG: DAS BESONDERE HOTEL

MEINE EMPFEHLUNG FÜR  ART & BUSINESS HOTEL  EIN BASISLAGER FÜR DESIGNBEWUSSTE

Gleißbühlstraße 15, 90402 Nürnberg,    INTERNET     TEL +49 (0) 911 – 23 21 0

 

Friederike Hirschfelder schreibt hier über das feine Hotel in NÜRNBERG:

Nur wenn ein Haus extrem in die Jahre gekommen ist, trennt man sich von einem Hotel in dieser Toplage. Ganz augenfällig war ein großer Hof, eingewachsen mit dichtem Efeu, genutzt als Kanaldeckelsammlung mit Mülleimern und ein paar verlorenen Autos.
Die Schrankenanlage war aus besseren Zeiten, da das Haus noch als Garagenhotel zum Grandhotel gehörte – hier stiegen die Chauffeure ab und die Zofen.
Zuerst wurde das Grandhotel verkauft, dann der Hotelaltbau mit der darunterliegenden Garage. Es blieben Einfahrt, Ausfahrt und der Neubau aus dem Jahr 1970, ohne Kellertreppen, ohne Anbindung, ohne Zusammenhang. Im Herbst 2007 wurde der Bayerische Hof zum Kauf angeboten. Die neuen Eigentümer – eine Architekten und Künstlerfamilie – haben sich von dem Potential des Innenhofes inspirieren lassen und erfüllten sich einen lang gehegten, jetzt erst offen geträumten Traum. Geschaffen wurde ein Kleinod – das art & business hotel.                                                                                 In einer schier unglaublich kurzen Zeit wurde die Neuausrichtung des Hotels geplant, und ab dem 1. Dezember 2007 bei voll belegtem Haus – man war zum Christkindlesmarkt noch ausgebucht – umgesetzt. 34 Tonnen Baumaterial raus und 30 Tonnen wieder rein. Die Handwerker durften erst ab 9 Uhr lärmen und stauben. 1000 Frühstücke auf der Baustelle. 1000 hinreißende Gäste, die den Aufbruch gespürt und mitgetragen haben. Keine Reklamation, lauter gute Wünsche. Für die neuen Besitzer und Betreiber ein Einstieg mitten ins Geschehen. Das Haus war aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Hinter dicken Korktapeten kam schönster Sichtbeton zum Vorschein, der sich heute wunderbar mit der wohligen Wärme der Einrichtung vereint. Eine neue Lounge, eine Bar, ein heller Frühstücksraum, große Fenster, viel Licht und von außen das neu gepflanzte Grün im ehemaligen Schmudelhof. Nun spenden Platanen und Ginkos Schatten und geben den Rahmen für die Skulpturensammlung, die in den Kunsthain hineingewachsen ist.
In den zweckmäßig edel eingerichteten  49 Zimmern finden an den Wänden all die Originale Platz, die sich die Familie in den letzten Jahren ersammelt hat – ausgesuchte Werke meist lokaler Künstler, oft Absolventen der Nürnberger Kunstakademie.

Peter Kampehl, Inge Gutbrod, Christian Rösner

Die Architektursprache kommt aus dem eigenen Büro, ist modern und innovativ. Man betrachte nur die Art der Renovierung der Badezimmer. Das Frühstück im Haus und im Garten ist köstlich und so ganz anders.Die Marmeladen sind alle hausgemacht. Die Hausherren stehen selbst am Herd, wenn zu Wine & Dine geladen wird, meist unterstützt von dem einem befreundeten Sternekoch. Monatliche Weinkollegs mit Spitzenwinzern und Deutschlands Maitre Affineur Nr 1 – Volker Waltmann machen Freude und Lust auf mehr. Unser Motto Gastfreundschaft pur oder Heimkommen ins Hotel ist Ansporn und Aufgabe. Das Lächeln und Wohlfühlen unserer glücklichen Gäste ist uns Lohn und Freude.

Willkommen in Nürnberg !

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BERLIN:: GERHARD RICHTER – PANORAMA

BESUCHEREINGANG NEUE NATIONALGALERIE – DER GETEILTE HIMMEL
So 12. Februar – So 13. Mai 2012

BERLIN, NEUE NATIONALGALERIE, GERHARD RICHTER, 18.03.2012

BERLIN, NEUE NATIONALGALERIE, GERHARD RICHTER, 18.03.2012

BERLIN, NEUE NATIONALGALERIE, GERHARD RICHTER, 18.03.2012

BERLIN, NEUE NATIONALGALERIE, GERHARD RICHTER, 18.03.2012

BERLIN, NEUE NATIONALGALERIE, GERHARD RICHTER, 18.03.2012

BERLIN, NEUE NATIONALGALERIE, GERHARD RICHTER, 18.03.2012

NEUE NATIONALGALERIE  I  Potsdamer Straße 50  I  10785 Berlin

INFORMATION + BUCHUNG 
030 – 266 42 42 42  (Mo-Fr 9:00-16:00 Uhr)
Information am Wochenende
030 – 266 42 30 40, 030 – 830 14 38

Mo                     geschlossen                                                                                             Di + Mi               10:00 Uhr – 18:00 Uhr                                                            Do                     10:00 Uhr –  22:00 Uhr                                                                                Fr + Sa + So      10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Inhaber/innen einer Jahreskarte Plus oder eines Onlinetickets wird sofortiger Einlass in die Ausstellung ermöglicht. Die Onlinetickets sind weitestgehend ausverkauft, Restkarten erhalten Sie unter www.gerhardrichterinberlin.org. Die Garderoben sind häufig überlastet. Bitte keine größeren Gepäckstücke mitbringen.

Sonderausstellung
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR

 

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UTE RICHTER IM KUNSTVEREIN LEIPZIG KOLONADENSTRASSE

„ICH BIN DER HUNGER“

UTE RICHTER
DIE EIGENBEWEGUNG DES MATERIALS
NACH HEINER MÜLLER

STRASSENPOSTER A1, NEONPAPIER, IM STADTRAUM GEKLEBT, 2012

LEIPZIG, ICH BIN DER HUNGER, UTE RICHTER, SPINNEREISTRASSE, 21.03.2012

LEIPZIG, ICH BIN DER HUNGER, UTE RICHTER, SPINNEREISTRASSE, 21.03.2012

LEIPZIG, ICH BIN DER HUNGER, UTE RICHTER, SPINNEREISTRASSE, 21.03.2012

LEIPZIG, ICH BIN DER HUNGER, UTE RICHTER, SPINNEREISTRASSE, 21.03.2012

Das Plakat ist eine Referenz an die neonfarbigen Poster, die an  
Straßenrändern für Ballonfliegen, Reptilienschau, Ü-30 Partys oder die  
Gosenschenke werben. Und in diesem Zusammenhang ist es ein Versuch,  
den Dramatiker Heiner Müller auf die Straße zu bringen. Der Hunger  
tritt auf und hängt ohne die einschränkende Frage: Wonach? im  
städtischen Assoziationsraum.

Der Satz „Ich bin der Hunger“ wurde der Heiner-Müller-Gesamt-ausgabe  
Band 4, Seite 456 entnommen. Der zitierte Auftritt findet in dem Stück  
ZEMENT von 1972 statt: ICH BIN DER HUNGER. MIT MIR MUSS RECHNEN WER  
DIE WELT ÄNDERN WILL.

Das Straßenposter in Neon-Pink ist eine „Weiterführung des Theaters  
mit anderen Mitteln“*. Oder, analog zu einer Äußerung Müllers über den 
Text in der Theaterarbeit: eine „Eigenbewegung des Materials“*.



Heiner Müller, Gesamtausgabe, Suhrkamp (2000)
* MÜLLER MP3 (2011),         Heiner Müller Tondokumente 1972–1995

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MEINE LINIE. SCHRIFT UND RAUM

DAUER 14. März bis 22. April 2012

Öffnungszeiten:     22. März bis 22. April:
→ Do-Fr: 16–20 h, Sa–So: 14–18 h, u.n.V.



SOURCE: PRESSEMITTEILUNG –  KUNSTVEREIN LEIPZIG

Ausgewählt und platziert von Maurice Göldner, Karen Laube, Andrej Loll, Daniel Mudra, Philipp Paulsen, Ute Richter, Britt Schlehahn, Toni Schönbuchner
Anlässlich der Buchmesse organisiert der Kunstverein Leipzig 2012 zum dritten Mal in Folge eine Ausstellung, die sich mit Gestaltung in und aus Leipzig beschäftigt. Nach Ausstellungen zu Buchgestaltung und Grafikdesign 2010 („Mein Block“) und Schrift aus Leipzig 2011 („Mein Typ“) stehen nun verbindende Elemente beider Teilgebiete von Gestaltung im Mittelpunkt, die sich auf den öffentlichen Raum und Architektur beziehen. Ausgehend vom visuellen Erbe im städtischen Raum soll diesem gegenüber nicht nur eine neue Wahrnehmung gewonnen, sondern auch eine zeitgenössische Interpretation gegenüber gestellt werden.
Die Ausstellung bietet daher ein reiches Spektrum an verlorenen, vergessenen, übersehenen Schriften und Gestaltungen in Leipzig und zeigt künstlerische Interventionen zu Schrift auf.
Ein Beispiel aus der Geschichte bildet die von Peter Behrens entworfene Reklameburg, die sich von 1921 bis 1923 auf dem Marktplatz befand. Die Reklameburg sollte sich zum „weltbekannten Wahrzeichen der Messe“ entwickeln und steht für die Versuche eine planmäßige Gestaltung der Messereklame nach künstlerischen und werbetechnischen Gesichtspunkten sowie eine „Kultur der Reklame“ zu etablieren.
Hildegard Korger – von 1976 bis 1984 Beraterin für baugebundende Schrift beim Büro des Chefarchitekten der Stadt Leipzig – stellte für die Ausstellung ihre Diasammlung von Schriften im Raum zur Verfügung. Zu sehen sind Beispiele der Beschriftung aus Leipzig und anderen Städten.
Neben der äußeren Beschriftung steht die Gestaltung von Läden basierend auf dem Archiv von Klaus Liebig. Er gestaltete in den 1970er und 1980er Jahren eine Vielzahl von Läden in der Innenstadt von Leipzig – wie etwa die „Wollboutique“, die Jugendboutique „Steil“ oder das „Kaufhaus Topas“. Artikel aus Fachzeitschriften beschreiben Arbeitsweise und Rezeption. Dorit Margreiters Film „zentrum“ aus dem Jahr 2006 bringt den Schriftzug „brühlzentrum“ aus dem Jahr 1966 wieder zum Leuchten. Während die Arbeit von Toni Schönbuchner „Probelauf am Brühl“ die zukünftige Schrift der Höfe am Brühl aufzeigt.

Aber nicht nur Leuchtreklame und Schriftzüge beeinflussen das Bild einer Stadt oder die Wahrnehmung im öffentlichen Raum, sondern auch leicht zu übersehene Linien und Beschriftungen. Straßenschilder aus dem Archiv von Gert Wunderlich verdeutlichen die gestalterische Entwicklung über die Jahrzehnte hinweg. Linien lenken unsere Bewegung im Raum. Die Arbeit „Start/ Ziel“ von Daniel Mudra aus dem Jahr 2006 zeigt wie uns Zeichen im Raum leiten und ordnen. „Das Land der Griechen“ von Luise Bartels offenbart die zeitgenössische Beschriftungskultur von griechischen Restaurants.
Plakate im Stadtraum greifen historische und zeitgenössische Positionen und Mittel zur Gestaltung von Reklame auf. Die Plakatserie von Karen Laube zitiert Kritiker der überbordenden und ungestalteten Werbung wie Walter Benjamin, Peter Behrens oder Jan Tschichold. Den Aussagen steht die Feststellung der Stadt Leipzig aus dem Jahr 1926 zur Seite, dass die Möglichkeit einer städtischen Reklameberatung kaum in Anspruch genommen wird. Ute Richter überträgt die gegenwärtig vorherrschende Plakatierung in ihrer Arbeit „Die Eigenbewegung des Materials“. Das Plakat stellt eine Referenz an die neonfarbigen Poster dar, die an Straßenrändern für Ballonfliegen, Reptilienschau, Ü-30-Partys oder die Gosenschenke werben. Und in diesem Zusammenhang ist es ein Versuch, den Dramatiker Heiner Müller auf die Straße zu bringen.
Ausgewählte Lehrbücher zeigen wie Schrift an die Wand gelangt.



SOURCE: PRESSEMITTEILUNG –  KUNSTVEREIN LEIPZIG

Rahmenprogramm

Samstag, 31. März
→ 15 h Stadtwanderung, Treffpunkt: Kunstverein Leipzig, Unkostenbeitrag: 5 €
Donnerstag, 12. April
→ 20 h Kunst und Schrift. Ein Gespräch mit Famed, Falk Haberkorn und Paule Hammer.
Samstag, 21. April
→ 20 h Stadtwanderung, Treffpunkt: Kunstverein Leipzig, Unkostenbeitrag: 5 €
Sonntag, 22. April
→ 15 h Finissage und Führung

 

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